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be able und Virginia Binsch

be able ist ein partizipatives Designprojekt junger Gestalter in Zusammenarbeit mit Werkstätten sozialer Träger, die handwerklich produzieren. Im Projekt „Verstrickt und Zugenäht“ arbeiteten Designstudenten mit Handarbeitern verschiedenster Kulturkreise zusammen. Nach ersten Workshops sowohl zu Gestaltungsgrundlagen als auch zu den traditionellen Handarbeitstechniken wurde begonnen, mit diversen Materialien zu experimentieren und den Gestaltungsprozess kennenzulernen. Im Spannungsverhältnis zwischen Design und Handwerk verschiedenster Kulturen entstanden ungewöhnliche Entwürfe, die die alten Techniken neu belebten.

Neben der Entwicklung zeitgenössischer Designprodukte aus traditionellen Techniken, ist das Ziel des Projekts mit der Unterstützung des Kooperationspartners Box 66, einem Integrationszentrum für ausländische Frauen und Familien, eine Kooperative zu gründen, die die Produkte fertigt und den Handarbeitern eine wirtschaftliche Perspektive eröffnet.

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Wie stellst du die Tasche her?

Ich mache sie durch Weben. Ich arbeite alles vor. Ich spanne mein Material auf meinen Karton, durch die Löcher. Wenn man alles fertig gewebt hat, kann man den Karton rausnehmen und hat die fertige Form.

Cecilia Restrepo, Kolumbianerin

Was ist dein Produkt?

Mein Produkt ist auf jeden Fall eine Tasche. Aber ich versuche gerade das Drumherum, den Webrahmen zu entwickeln.

Cecilia Restrepo, Kolumbianerin

Ich möchte webpa in die Welt heraustragen.

Cecilia Restrepo, Kolumbianerin

webpa

Verstrickt und Zugenäht

Wepba ist ein do-it-youself Webrahmen für verschiedene Endprodukte. Der Benutzer erhält im Kompaktpaket Rahmen, Material und Anleitung für das gewünschte Produkt. Der spätere Webrahmen dient hierbei als Verpackung, die Farbe verrät den Inhalt. Als Werkzeug dienen die eigenen Hände. So kann man webpa überall benutzen.

Webpa unterstützt die Besinnung zu alten Handwerkstechniken, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Einfach erklärt kann der Benutzer sofort beginnen und sein Produkt fertigen. Hat er dies einmal getan, ist er in der Lage das Prinzip zu transferieren und selbst neue Produkte zu gestalten. Das be able-Prinzip wird demnach direkt auf den Konsumenten bezogen.

Material sind verschiedene Baumwoll- und Jerseystoffe. Durch Leder, Bänder oder LKW-Plane lassen sich verschiedene Anwendungsbereiche erschließen und Funktionen wie Wasserresistenz, Stabilität und Schutz gewährleisten. Verwirklichte Endprodukte sind iPad- und Smartphone-Taschen, Faulenzer und Wandteppiche.

Webpa kann jedem Freude bereiten, der gerne etwas mit seinen Händen macht. Klein und Groß, Arm und Reich, Öko wie Hipster.

 

Entwurf: Cecilia Restrepo

Dieser Gestaltungsprozess wurde von der Designerin Virginia Binsch begleitet.

Projekt: Bachelorarbeit

Fotos: be able Team, Virginia Binsch

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