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Rundes Papier

Experimentelles Projekt

Wie lässt sich Papier von Anfang an dreidimensional, ohne Verbindungen wie Schneiden, Kleben, Lasern, Falten oder Reißen, gestalten?

Kann Papier Plastik ersetzten?

Aus diesen Ursprungsfragen erwachte das Projekt 3D Paper. Dahinter steht die Frage: Wie können Produkte lokal hergestellt werden, die einfach zu recyceln sind, deren Weg zum nächsten Produkt kurz ist und deren Material möglichst vielfältige Formen annehmen kann?

Dreidimensionales Papier

In diesem Projekt avancierte die Herstellung von zwei- zu dreidimensionalen Schöpfrahmen, die eine neue Erschließung des dreidimensionalen Raums erlaubte. Dies ermöglichte eine neue dreidimensionale Formen-sprache, die zuvor nicht potenziell war. Eine von Beginn an dreidimensionale und verbindungslose Produktion von Papier war somit gegeben.

Durch additive Schichtenbildung wurden Material-eigenschaften wie Transparenz, Stärke und Stabilität variiert. Besonders geeignet für feingliedrige, differen-zierte Formen mit hoher Übertragungsgenauigkeit stellte sich Manillahanf heraus, welcher auch im Spiel mit Licht hoch transluzente Eigenschaften offenbarte.

Mit verschiedenen Schöpfformen wurden die Grenzen der freien Formbarkeit des flexiblen Faserstoffes re-cherchiert. Innen- und außenseitiges Schöpfen und verschiedene Methoden zu Pressen und Trocknen fanden Anwendung.

Zu Beginn des experimentellen Projekts wurde das Papierschöpfen und Materialkunde bei Deutschlands einzigem Papiermacher Gangolf Ulbricht erlernt.

Projekt: Rundes Papier 3D Paper

Fotos: Virginia Binsch

Zum Projekt: Papierschöpfen

Website: virginiabinsch.de 

Rund geschöpftes Papier aus Pulpe